VISUAL DIARY: Die Basler Fasnacht

Während die Schweiz, Europa und die ganze Welt lediglich vier Jahreszeiten kennen, gibt es in Basel deren fünf. Eine fünfte Jahreszeit die zwar nur drei kurze Tage dauert, für die Mehrheit der Bewohner der Stadt aber wohl die „drey scheenste Dääg“ des Jahres sind – die Rede ist von der Basler Fasnacht. Diese ist nicht nur mit Abstand die grösste Fasnacht der Schweiz, sondern auch, aus nicht objektiver Sicht, die Schönste.
Heute möchte ich euch gerne einen Einblick in die Basler Fasnacht geben – und zwar durch das Objektiv meiner Kamera. Sowohl am Montag und am Mittwoch habe ich die Waggis-Clique meines Freundes, welcher aktiver und begeisterter Fasnächtler ist, begleitet und dabei sind rund um das Treiben in den Strassen und Gassen der Basler Altstadt schöne und farbenfrohe Eindrücke entstanden. Viel Spass damit – und für die, die die Stadt gerne einmal an den „drey scheenste Dääg“ besuchen wollen, finden sich weiter unten im Beitrag noch einige hilfreiche Tipps!

Auf dem Bild zu sehen ist ein typischer Waggis mit einer typischen Waggis-Larve. Der Waggis hat weiss-schwarze Haare, eine lange leicht gekrümmte Nase und ein grosses Gebiss. In der Hand hält er gelbe Mimosen, welche an die Besucher der Basler Fasnacht verteilt werden.

Zu sehen sind Musiker aus einer Guggemusig an der Basler Fasnacht. Die Musiker tragen Kostüme und Larven mit langen, orangen Haaren.

Auf dem Bild zu sehen sind kostümierte Fasnächtler. im Vordergrund befindet sich ein Geist mit Sichel, im Hintergrund Höllenhunde in schicken Anzügen.

Zu sehen auf dem Bild sind Menschen mit bunten Regenschirmen, im Hintergrund der Blick auf die Grossbasler Altstadt.

Das Bild zeigt eine für die Basler Fasnacht typische Laterne, welche bemalt ist und mit Sprüchen beschrieben ist. Die rote Laterne erinnert an einen chinesischen Tempel.

Facts, Facts, Facts (und einige Tipps für die Basler Fasnacht):
  • Die Basler Fasnacht beginnt jeweils am Montag um 4 Uhr morgens mit dem „Morgestraich“ und endet genau 72h Stunden später am Donnerstag um 4 Uhr mit dem „Ändstraich“. Am „Morgestraich“ werden pünktlich um 4 Uhr die Lichter in der ganzen Stadt gelöscht und die Gassen werden von den rhythmischen Klängen der Piccolos und Trommeln erfüllt. Eine Tolle Sicht auf den Morgestraich erlebt ihr übrigens am Spalenberg.
  • Am  Montag und am Mittwoch findet jeweils ab 13:30 Uhr ein Cortège (Umzug) statt – bei diesem ziehen die Tambouren, Pfeiffer, Waggis-Cliquen und Guggenmusiken entlang einer bestimmten Route durch die Strassen von Gross- und Kleinbasel.
  • Nach dem Cortège wird beim „Gässle“ die Grossbasler Altstadt mit ihren verwinkelten Gässchen erkundet. Dabei geniesst man das bunte Treiben an verschiedensten Plätzen und mit ein bisschen Glück findet man sogar einen Platz in einem der beliebten Kellern der alten Basler Häuser, welche jeweils zur Fasnacht ihre Türen öffnen und die Gäste mit leckerem Essen versorgen.
  • Auch kulinarisch hat die Basler Fasnacht so einiges zu bieten. Die typische Verpflegung während der „drey scheenste Dääg“ sind Mehlsuppe, Zwiebel- und Käsewähe.
  • Ein bisschen Terminologie: In Basel heissen Konfetti „Räppli“, Masken sind „Larven“ und die Verkleidung nennt sich „Kostüm“.
  • Kostümiert sind in Basel übrigens nur aktive Teilnehmer der Fasnacht – und Kinder.
  • Geschminkte Gesichter, Pappnasen, laute Partymusik und übrigens auch übermässiges betrunken sein sind an der Basler Fasnacht verpönt.
  • Um in den vollen Genuss der Fasnacht zu kommen, tragen die Zuschauer jeweils ein „Blagedde“. Mit dem Kauf einer solchen werden die aktiven Fasnächtler nicht nur finanziell unterstützt, im Gegenzug dafür, erhält man von den Waggis Rosen, Mimöschen, allerlei Gemüse und Bonbons.

Auf dem Bild zu sehen sind bunte Bonbons, welche an der Fasnacht von den Waggis an die Zuschauer verteilt werden.

Das Bild zeigt eine, am Strassenrand abgestellte, Trommel, welche von begeisterten Tambouren an der Basler Fasnacht gespielt wird.

Auf dem Bild zu sehen sind mehrere Waggis. Im Vordergrund tanzen silber-glänzende Konfetti im Wind.

FOOD: Rote Beete Flammkuchen mit Ziegenkäse

Bis vor Kurzem war ich noch fest davon überzeugt, dass die knollenartige Rote Beete und ich niemals kulinarische Freunde werden würden. Eine Abneigung welche wohl auf ein Kindheitstrauma zurückgeführt werden kann, bestehend aus gekochtem Randensalat mit viel Essig und Kümmel, welcher in den Wintermonaten gefühlt jeden Tag gekocht wurde und von meinem jüngeren Ich jeweils strikte auf dem Teller vernachlässigt wurde.

So sollte es also knapp 20 Jahre dauern, bis ich der Roten Beete eine zweite Chance gab und musste sogleich feststellen, dass diese ohne Essig und Kümmel ein echter Leckerbissen ist. Scheinbar sollen sich mit dem Alter ja die Geschmackssensoren weiterentwickeln und so ist es nun, dass ich von der Rübe momentan kaum genug bekommen kann. Ob als Risotto, als Beigabe zum selbstgemachten Hummus oder in der Form eines Flammkuchens – I’m in!

Flammkuchen mit Roter Beete, Ziegenfrischkäse und zerbröseltem Fetakäse

Flammkuchen mit Roter Beete, Ziegenfrischkäse und zerbröseltem Fetakäse

Flammkuchen mit Roter Beete, Ziegenfrischkäse und zerbröseltem Fetakäse

Rezept:

Wenn es die Zeit zulässt, dann mache ich den Teig für meinen Flammkuchen jeweils selbst. Für diesen braucht ihr:

  • 2 EL Olivenöl
  • 125 ml Wasser
  • 1 Prise Salz
  • 250 g Weiss- oder Dinkelmehl

Nun alle Zutaten zusammenfügen und so lange kneten, bis ein glatter und geschmeidiger Teig entsteht. Da im Teig keine Hefe ist, kann er sofort verarbeitet werden.

Der dünn ausgewallte Teig wird nun mit folgenden Zutaten belegt:

  • 1 Rote Beete, in feine Scheiben geschnitten
  • 150 g Ziegenfrischkäse
  • Walnüsse
  • Agavendicksaft oder Honig
  • Salz, Pfeffer
  • Feta

Der Ziegenfrischkäse wird mit einem Löffel gleichmässig auf der Unterlage verteilt, danach werden die Rote Beete-Scheiben leicht überlappend geschichtet, die Walnüsse zerkleinert, mit Salz und Pfeffer gewürzt und anschliessend mit Agavendicksaft oder Honig beträufelt.

Danach in die untere Hälfte des auf 220°C vorgeheizten Ofens geben und für circa 20 Minuten backen. Anschliessend den zerbröckelten Feta darauf garnieren und fertig ist der Spass – Bon appétit!

2 out of 12: MY MONTHLY RECAP

Bereits Ende Januar fiel mir beim Schreiben meiner Monats-Review auf, dass es gar nicht so einfach ist, eine entsprechende Einleitung für eine solche Rubrik zu finden. Scheinbar tendieren wir dazu, wenn wir über einen vergangenen Monat reminiszieren, als Erstes daran zu denken, wie schnell ein solcher vergangen ist. Und seien wir mal ehrlich, dies zu lesen, interessiert etwa gleich, wie der Small Talk über das Wetter mit einem neuen Arbeitskollegen (nämlich gar nicht!). Trotzdem sticht der Februar wohl als derjenige Monat heraus, der nicht nur gefühlt am schnellsten vorbei ist, sondern dank seiner reduzierten Anzahl Tage auch effektiv der Kürzeste von allen ist. Yay! Was mich also in den letzten 28 Tagen so beschäftigt, gefreut und mir gefallen hat, verrate ich euch in meiner Februar-Recap:

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GELESEN: 
Der Februar war nicht ganz so leseintensiv wie geplant. So habe ich lediglich Martin Suters neues Buch „Elefant“ beendet, gar regelrecht verschlungen. Für mich ein weiteres Meisterwerk des Schweizer Autors, welches umbedingt gelesen werden MUSS. Mehrmals dachte ich beim Lesen, dass mir eine solche Geschichte doch auf einfach einmal einfallen müsste – da ich ja Literatur studiert habe, warte ich immer noch auf die zündende Idee, um endlich auch einmal ein Buch zu schreiben. Momentan lese ich gerade „Lila Lila“, ein älteres Werk von Suter und ein Fachbuch über SEO.

GENOSSEN:
Einerseits viel leckeres, selbstgemachtes Essen. So habe ich eine neue Zuneigung zu Roter Beete entwickelt und probiere mich gerade durch jegliche Variation. Eines meiner neu entdeckten Lieblingsrezepte werde ich übrigens in den nächsten Tagen hier mit euch teilen. Andererseits zwei verlängerte Wochenenden in den verschneiten Bergen mit super sonnigem Wetter und viel Spass auf den Skiern.

GEKAUFT:
Die wohl grösste Investition die ich im Februar getätigt habe, ist eine in meine Gesundheit. Nach langem hin und her überlegen, habe ich mir vor knapp drei Wochen dazu entschieden, eine Mitgliedschaft in einem Gym zu lösen. Da das letzte Jahr wegen meinem Studienabschluss sportlich eher lau ausfiel, habe ich mir für die Zeit nach meinen Prüfungen fest vorgenommen, wieder regelmässig Joggen zu gehen. Schnell musste ich aber feststellen, dass mir dabei mein Anstrengungsasthma, welches vor allem in den kühlen Monaten sehr ausgeprägt ist, ein Strich durch die Rechnung machte. Also habe ich mich ein bisschen umgehört und mich schlussendlich für ein Studio entschieden, welches nicht nur ganz in meiner Nähe liegt, sondern ebenfalls ein tolles Wellness-Angebot hat. #bikinibody2017 – here I come ;)

LIFE:
Mit dem Beginn des neuen Monats, steht für mich beruflich eine neue und spannende Herausforderung an. Die letzten 3,5 Jahre habe ich neben meinem Studium als Texterin und Content Managerin im Online-Shop eines grossen Schweizer Detailhändlers gearbeitet. Eine intensive Zeit, in der ich unglaublich viel gelernt habe und auch eine grosse Weiterentwicklung in meiner Persönlichkeit gemacht habe, geprägt von vielen lustigen Momenten und tollen, inspirierenden Arbeitskollegen, die mit der Zeit zu geschätzten Freunden wurden. Zum 1. März also habe ich meine neue Stelle als Praktikantin in der Online Kommunikation angefangen, in einer neuen Branche, die zu entdecken und kennenzulernen ich sehr gespannt bin.

PLANS FOR THE NEXT MONTH:
Nebst der Akklimatisation in meinem neuen Job steht für den März noch nicht viel an. Ein Highlight auf welches ich mich schon total freue, ist die herannahende Basler Fasnacht. Pünktlich um 4 Uhr Morgens nächsten Montag ist es so weit und mit dem „Morgestraich“ beginnen die „drey scheenschte dääg“. Ihr müsst nämlich wissen, dass meine Heimatstadt Basel eine ganz eigene Fasnachtskultur besitzt und die Basler einfach fasnachtsverrückt sind. Als teils leidgeplagte Freundin eines aktiven Fasnächtslers bleibt mir natürlich nichts anderes übrig, als mich dieser Euphorie anzuschliessen. Zum sechsten Mal in Folge begleite ich die Waggis-Clique meines Freundes auch dieses Jahr mit meiner Kamera und werde so bestimmt genügend Material haben, um euch in einem folgenden Post die kulturträchtige Basler Fasnacht näher zu bringen.

Nach so viel Text wünsche ich euch nun alles Gute für den neuen Monat, welcher ja meteorologisch der erste Frühlingsmonat ist <3

VISUAL DIARY – Teneriffa

Eine schöne neue Woche, Friends! Nach einem wunderschönen, verlängerten Wochenende im Schnee, mit bestem Pistenwetter und viel Ski-Spass, nehme ich euch heute noch ein letztes Mal mit auf die kanarische Insel Teneriffa – und  zwar in der Form eines Visual Diaries. Enjoy!

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Zwischen all den Impressionen, die in mir bereits wieder Fernweh nach dem Ozean auslösen, möchte ich noch meine Must Do’s und Reise-Tipps für den südlichen Teil von Teneriffa mit euch teilen:

Food:

  • Ein super leckeres, hausgemachtes Essen geniesst ihr im Antico Caffè. Dieses italienische Restaurant hat nur wenige Plätze und ist so gar nicht massentouristisch ausgerichtet.  Ein absolutes Muss ist die hauseigene Lasagne-Variation mit geräuchertem Schinken <3
  • Den leckersten Mojito gibt es an der Las Salinas-Beach Bar am Playa de las Americas. Ob mit Rum oder virgin, der perfekte Sundowner!
  • Im Städtchen Guia de Isora liegt auf einer Anhöhe mit toller Aussicht das Restaurant Martini, in dem wir mehrmals den leckersten frischen, vor der Küste von Teneriffa gefangenen Fisch gegessen haben. Serviert mit typisch kanarischen Papas arrugadas oder selfmade Fries – einfach unglaublich lecker!
  • Für ein schnelles und leckeres Mittagessen oder einen Kaffee und ein Stück Kuchen, kann ich euch das Sun Bean Bar Cafe in Alcala empfehlen, welches nicht nur mit einem tollen Interieur, sondern auch mit super feinen Fajitas überzeugt.

Beach-/Citylife:

  • Ein echtes Must-See ist das Fischerörtchen Alcala.  Zahlreiche Restaurants, eine Strand-Promenade und eine idyllische Badebucht machen Alcala zum relaxten Konstrastprogramm zum sonst so touristisch ausgerichteten Vibe der Insel. Definitiv ein Besuch wert <3
  • Der schöne Playa San Juan liegt im Hafen von Guía de Isora und ist der perfekte Beach für einen entspannten Nachmittag in der Sonne. Inklusive Abkühlung in der wellengeschützten Bucht!
  • Das Städtchen Garachico war schon bei unserer ersten Teneriffa-Reise im September ein absoluter Favorit und so war es klar, dass wir das malerische Städtchen auch dieses Mal besuchen müssen. Sehenswert sind die wunderschönen, altehrwürdigen Gassen und die Meerwasserschwimmbäder.

Nature:

  • Bereits beim Anflug auf Teneriffa ist er kaum zu übersehen, der 3718m hohe und die ganze Insel überragende Vulkan Pico del Teide. Am besten erreicht ihr diesen mit einem Mietauto und für diese Fahrt gilt: Der Weg ist das Ziel. Hindurch durch Wälder, karge Lava-Landschaften und mysteriös wirkende Nebelschwaden, erreicht man nach gut einer Stunde den Fuss des Vulkans. Das Gebiet um den Teide ist ein Nationalpark und lädt zu Spaziergängen und Wanderungen ein. Mit einer Seilbahn erreicht man eine Bergstation von der aus dann der Gipfel erklommen werden kann, was aber sicher nur eine Tour für geübte Wanderer ist.
  • Nebst schönen Landschaften hat Teneriffa auch eine total diverse Tierwelt. Nebst vielen Geckos auf dem Land finden sich im Meer Delfine, Schildkröten und Pilotwale. Bei unserer Reise im September letzten Jahres haben wir ausgehend von Los Gigantes eine Whale Watching-Tour gebucht und dabei die wunderschönen Pilotwale in ihrer natürlichen Umgebung gesehen. Achtet bei solchen Touren aber immer darauf, dass für die Veranstalter das Wohl der Tiere und nicht das Entertainment der Gäste im Vordergrund steht. Auch im Januar kamen wir in den Genuss, bei einer Bootsfahrt nach einer Tauchtour zurück zum Hafen, kurz ein paar Delfine zu sehen <3 <3 <3

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BEAUTY – Meine Biotherm Tagespflege

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Wenn ich etwas ganz sicher nicht bin, dann ist es ein Beauty-Guru. Doch Gutes muss geteilt werden – und genau so geht es mir mit meiner neuen Pflegeserie von Biotherm.
War mir die Marke Biotherm jeweils immer ein Begriff, bin ich bis letztes Jahr nie näher damit in Kontakt gekommen. Während ich in meinen Teenie-Jahren mehrheitlich eine kostengünstige Pflege aus dem Drogeriemarkt verwendete, ersetzte ich diese schrittweise durch hochwertigere Produkte, wobei ich mehrheitlich auf die Tages- und Nachtpflege von Clinique zurückgriff, da ich mit deren Reinigungssystem so super zufrieden bin.

BIOTHERM AQUASOURCE
Letztes Frühjahr aber gewann ich bei einer Verlosung der lieben Vanessa von Pieces of Mariposa die Aquasource Everplump-Creme und war sogleich begeistert. Die Creme hat eine super weiche Textur, fühlt sich angenehm auf der Haut an, zieht super schnell ein und überzeugt mit einem belebenden und frischen Duft. Ich verwendete sie den ganzen Sommer und hatte nie ein schweres Gefühl auf der Haut, was ich bei anderen Tagescremen, vor allem an heissen Sommertagen, öfters empfand. Auch im Herbst und Winter blieb ich der Aquasource Everplump treu und als sie sich langsam dem Ende zuneigte, war mir klar, dass diese Creme nachgekauft werden muss.

Am Biotherm-Counter wurde mir als Ergänzung zur Tagespflege das Aquasource Deep Serum empfohlen, welches vor dieser in einer geringen Menge aufgetragen wird und die Haut mit Feuchtigkeit versorgt und für ein ebenes Hautbild sorgt. Während ich anfänglich ein bisschen kritisch gegenüber dem Serum war, da ich befürchtete zu viel Pflege auf der Haut zu haben, merkte ich bereits nach der ersten Anwendung, dass sich das Serum leicht anfühlt und vor allem super schnell einzieht.

Und um das Aquasource-Pflegepaket zu vervollständigen habe ich mir dann zuletzt noch die passende Augencreme zugelegt und muss sagen, dass diese fast mein Liebling ist. Da ich im Winter mit einer sehr stark trockenen und sich schuppenden Augenpartie zu kämpfen habe, war die Total Eye Revitalizer mein Retter in der Not, denn bereits nach der ersten Anwendung konnte ich eine ganz klare Verbesserung meines Hautbildes feststellen.

Diese Dreierkombi verwende ich nun seit circa eineinhalb Monaten und bin wirklich mehr als zufrieden. Meine Haut ist stets mit genügend Feuchtigkeit und Pflege versehen, ohne sich dabei irgendwie ölig oder schwer anzufühlen. Im Bewusstsein, dass die Produkte eher kostenspielig sind, will ich an dieser Stelle noch erwähnen, dass sie wirklich super ergiebig sind (die Everplump-Creme im 50ml Tiegel hat mir bei einer zweimaligen Anwendung pro Tag fast fünf Monate gereicht) und auch die Qualität der Creme mit der Zeit nicht abnimmt – eine Investition die sich für mich also wirklich gelohnt hat!

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Kennt ihr die Pflegeserie von Biotherm bereits? Welches sind eure täglichen go to-Produkte?
xo, Sonja

TRAVEL – Alcalá

Bis vor einem Jahr assoziierte ich die Kanaren als bevorzugte Feriendestination von deutschen und britischen Rentnern, reichen Russen, Beton-Hotel-Blocks und partywütigen Teenies. Also nicht gerade positiv.
Als es aber an die letztjährige Sommer-Urlaubsplanung ging und dieser arbeitsbedingt erst Mitte/Ende September terminiert werden konnte, ich aber umbedingt nochmals in die Wärme wollte, schlug der Surferboy, nicht ganz uneigennützig, die grösste der kanarischen Inseln, Teneriffa, vor. Ganz nach dem Motto #provemewrong wurde also fix gebucht und nach 4,5 Stunden Flug von Basel nach Tenerife Sur erreichten wir die Insel. Nach anfänglichen Akklimatisierungsschwierigkeiten meinerseits (RIESENGECKOS in der Airbnb-Wohnung welche sich absolut NICHT mit meiner panischen Angst vor kriechenden Reptilien vereinbaren liessen) waren wir sogleich von der Schönheit der Insel mit ihren diversen Landschaften und dem konstant warmen Klima begeistert. So war es eigentlich relativ schnell klar, dass wir unseren diesjährigen sommerlichen Winterurlaub ebenfalls auf der Insel des ewigen Frühlings verbringen werden.

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Unsere zweite Reise führte uns in den Süden der Insel, nach Playa de las Américas. Wurden auf dieser Seite der Insel meine oben erwähnten Klischees schon eher erfüllt, hatten wir von unserem ersten Trip bereits mitgenommen, dass Teneriffa sehr touristisch sein kann – aber nicht muss. Dies heisst, dass man diesem Massentourismus sehr gut aus dem Weg gehen kann und sich am besten ein Mietauto nimmt und damit die Insel selbst erkundet. Dabei trifft man auf wunderschöne Strände, kleine und abgelegene Fischerdörfchen, fernab von Tourismus und Trubel.
Eines dieser Dörfchen ist Alcalà, welches etwa 20 Autominuten nördlich von Playa de las Américas liegt und mit einer grossen Auswahl traditioneller Restaurants und einer ruhigen und sonnigen Badebucht begeistert. Unseren letzten Nachmittag verbrachten wir bei herrlichen 25°C mit einer erfrischenden Abkühlung im Meer und einem von Wehmut begleiteten Sundowner in diesem wunderschönen Örtchen. Diesen geniesst man übrigens mit einer unschlagbaren Sicht auf den Sonnenuntergang auf den Treppen, die zum Restaurant Sauco gehören. Solltet ihr also Teneriffa einen Besuch abstatten, kann ich euch einen Abstecher nach Alcalà mehr als empfehlen.

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1 OUT OF 12 – MY MONTHLY RECAP

Pünktlich zum ersten Monatswechsel des Jahres erspare ich es euch lange und ausführlich darüber zu philosophieren wie schnell der letzte Monat vergangen ist, sondern präsentiere euch meinen persönlichen Rückblick. Aufs neue Jahr habe ich beschlossen, jeweils zum Ende eines Monates nochmals auf die vergangene Zeit zurückzuschauen und mit euch meine Favoriten und Gedanken zu teilen. Viel Spass!

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GELESEN:
Habe ich diesen Monat so einiges. In meiner neu gewonnen Freizeit und am Strand in Teneriffa habe ich die Sonne-Mond-Saga („Lucrum“ und „Damnum“) von Anika Ackermann gelesen und auf dem Heimflug „Trümmerkind“ von Mechtild Borrmann. Während die ersten beiden Bücher der Sparte Fantasy entstammen und im vom 3. Weltkrieg zerstörten London im Jahre 2050 spielen, steht in Borrmanns Werk der Zweite Weltkrieg und das Schicksal einer durch den Krieg auseinandergerissenen Familie im Mittelpunkt. Alle drei Bücher waren absolut lesenswert, super spannend und sind eine wahre Empfehlung von mir.

GESEHEN:
Passend zum nass-kalten und schneereichen Wetter im Januar habe ich mir es mit meinen Laptop und einem heissen Tee auf dem Sofa gemütlich gemacht und die alten Staffeln von Gilmore Girls angefangen – dabei sind vor allem die Folgen mit Jess mein absolutes Highlight. Wer ist eigentlich euer Favourite unter Rorys Freunden? Team Dean, Jess oder Logan?! Weiter habe ich die Verfilmung von Gone Girl gesehen, nachdem ich vor eineinhalb Jahren das Buch gelesen habe. Jedoch fand ich, wie es so oft bei Buchverfilmungen der Fall ist, den Roman um einiges spannender. Zuletzt habe ich noch American Sniper gesehen, der, abgesehen von ein bisschen zu viel amerikanischem Patriotismus, echt sehenswert ist und am Schluss eventuell zu feuchten Augen führen kann.

GENOSSEN:
Einen wunderschönen winterlichen Sommerurlaub auf Teneriffa. Mitte Januar ging es für mich und meinen Surferboy zum zweiten Mal innert kurzer Zeit auf die kanarische Insel – dieses Mal in den Süden. Ein Urlaub der dringend nötig war und in vollen Zügen genossen wurde. Ein bisschen kanarischen Summervibe werde ich in den nächsten Posts noch mit euch teilen.

GEKAUFT:
Zwei warme Strickpullis – eimal in beige und einmal in grau. Da ich mir leider eingestehen musste, dass das Kapitel Winter 2016/2017 noch ein bisschen dauern wird, bin ich umso freudiger über diese beiden neuen kuscheligen Freunde. Dann einige neue Bücher und die Tagespflege-Serie Aquasource von Biotherm. Weiter habe ich meine Liebe zu Hüten entdeckt und so sind im Januar gleich zwei Modelle bei mir eingezogen – ein Filzmodell von Seeberger und ein sommerlicher Panamahut aus Stroh, den ich im Urlaub ständig getragen habe. Mein liebstes New-in im Januar war übrigens mein neues 42mm-Teleobjektiv für meine Olympus Pen, mit welchem man einfach wunderschöne Bilder machen kann.

GEDACHT:
Momentan beschäftigen mich gerade zwei Themen. Einerseits sind dies die Geschehnisse in den USA seit der Inauguration des neuen Präsidenten. Hiess es kurz nach der Wahl noch, dass der neue Staatsmann wohl seine Wahlversprechen kaum so radikal umsetzen wird, wurden wir wahrscheinlich alle unangenehm überrascht von den Dekreten und Entscheidungen, die bereits „beschlossen“ wurden. Ich beobachte und verfolge die Entwicklungen auf verschiedenen Kanälen weiterhin besorgt…
Andererseits habe ich mich in den letzten Tagen gefragt, wann es eigentlich wieder angebracht wurde einfach so Pelz zu tragen und vor allem in dem momentan zu beobachtenden Ausmass. Nach einem Besuch in der Innenstadt und einem Spaziergang durch die Innenstadt letztes Wochenende, sah ich fast an jeder zweiten Person eine Jacke mit Pelzkragen an der Kapuze. Bin ich mit dem Bewusstsein aufgewachsen das Echtpelz ein absolutes No-Go ist, hat sich diese Wahrnehmung, unbemerkt von mir, offensichtlich ganz klar geändert.

PLANS FOR THE NEXT MONTH:
Für den Februar stehen zwei Skitrips in die Berge an – der erste bereits dieses Wochenende. Weiter ist der Februar der letzte Monat in dem ich noch Teilzeit arbeite, denn für den März steht für mich eine grosse berufliche Veränderung an, auf die ich mich bereits jetzt schon super freue.

Mein Fazit für den Januar: 2017 – you have been good so far. Keep it up!